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Der Begriff "diabetisches
Fußsyndrom" beschreibt Veränderungen
am Fuß, welche auf Schäden der Blutgefäße
und/oder Schäden der Nerven zurückzuführen
sind. Die Formen dieser Schädigungen
können vielfältig sein.
Sind kleine Blutgefäße des Fußes
geschädigt, ist eine schlechte
Versorgung des benachbarten
Gewebes mit Sauerstoff die
Folge. |
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Veränderungen der peripheren Nerven äußern
sich meistens in einer sensorischen
(empfindungsmäßigen) und einer motorischen
(bewegungsmäßigen)
Komponente. |
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Die sensorische Störung führt zu
Wahrnehmungsstörungen im Bereich der
Füße. Mechanische Druckbelastungen
werden nicht als schmerzhaft
empfunden. |
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Die Schädigung der motorischen
Nervenbahnen hat eine Veränderung der
muskulären Führung der Fußgelenke zur
Folge. Fußfehlstellungen und veränderte
Bewegungsabläufe können zu Schädigungen
des Knorpels und des Knochens
führen. |
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Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist
die Rezidivprophylaxe in Form von
regelmäßigen Nachuntersuchungen.
Ebenso gehören Tips zur Fußpflege und
Fußgymnastik dazu.
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Die Behandlung des diabetischen Fußes
ist ein komplexes Thema. Eine
zufriedenstellende Therapie des
diabetischen Fußes kann nur in einer
interdisziplinären Behandlung von
Ärzten, Fußpflege und
Orthopädieschuhtechnik bestehen |
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D
ie Sekundärprävention umfaßt nach
Absprache mit dem behandelnden Arzt
eine Versorgung mit speziellen
orthopädischen Einlagen oder auch
orthopädischen
Schuhen, Nachuntersuchungen und
Tips zur Fußpflege. |
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Die Schwere der Schäden durch den Diabetes
zeigen sich in der Summe in einer
gesundheitsökonomische Studie, wonach
50-70% aller, nicht
durch Verletzungen bedingten
Amputationen im Bereich der Füße, durch
den
Diabetes verursacht werden.
Diese Zahlen zeigen deutlich: Das
diabetische Fußsyndrom ist
ein unterschätztes
Risiko! |